V-Experience

technische Daten

Hersteller Graupner
Klasse F3J
Baujahr 2000 - 02
Spannweite 3,68 m
Länge 1,36 m
Material Fläche abaachibeplankter Hartschaum
Material Rumpf GFK
Profil Fläche Selig 3021
Profil Leitwerk symmetrisch/ 10%
Gesamtflächeninhalt 80,9 dm²
Gewicht Segler 2,6 kg
Flächenbelastung 32 g/dm²
Gewicht E-Segler 3,9 kg
Flächenbelastung 44g/ dm²
Fluggeschwindigkeit ~30 - 80 km/h
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RC-Ausrüstung

 
Höhenruder 2x 19 mm Standardservo JR C5077
differenziertes Querruder 2x 13 mm Flächenservo Robbe FS500MG
90° Wölpklappen 2x 13 mm Digitalservo JR DS361
Empfängerakku 4x 3Ah NiMH-Zellen
Empfänger JR C19

Antrieb

 
bürstenloser Motor Graupner Carbon 70 16V
Planetengetriebe Reisenauer Superchief 4:1
Drehzahlsteller Graupner Brushless Control SL-45
Propeller CFK  20x13"
Akku 14 Zellen; 16,8 V; 2,4 Ah
Eingangsleistung 400 W
Motorlaufzeit 180 s

Flugeigenschaften


Start


Dank der kräftigen Motorisierung steigt der Segler zügig nach dem Wurf ohne Probleme in einem sehr steilen Winkel. Der Kraftüberschuss ist so groß, dass das schwere Modell bei leichtem Gegenwind sogar alleine geworfen werden kann. Eine Akkuladung reicht aus, um den Segler drei mal auf große Höhe zu bringen.

 

Segelflug


Am Hang trägt das Akkugewicht von 850 g positiv zu den Flugeigenschaften bei und der Segler kann auch bei starkem Wind (>4 bft) problemlos geflogen werden. Trotz der großen Klappen wirken die Querruder nur schwach. Außerdem sind die weiche Tragfläche und das V-Leitwerk nicht extrem belastungsfähig. Deshalb sollten kühne Flugmanöver eher die Ausnahme sein. Dennoch sind auch einfache Figuren wie Looping, Rolle und Rückenflug möglich.

In der Ebene spricht V-Experience schon auf leichte Thermik an. Bei stärkerer Thermik müssen schon mal die Landeklappen als Bremse benutzt werden, da der Segler sonst aus der Sichtgrenze verschwindet.

 

Landung


Beim Landen ist das Modell durch die geringe Klappenwirkung relativ schnell. Da das dünne Flügelprofil auf Langsamflug kritisch reagiert, muss der Segler mit hoher Geschwindigkeit gelandet werden. Dennoch sind durch die großen Klappen, die sich über die ganze Spannweite erstrecken, Zielpunktlandungen möglich.

Am Hang mit starkem Wind muss das Modell sehr schnell gelandet werden, da kleine Windböen den großen Segler schnell zum kippen bringen.

Bauzeit: Einbau Servohalterungen, Ruderanlenkungen, Motorspannt, RC, Zusammenbau Höhenleitwerk, Bohren, Bespannen der Flächen; 4 Wochen

Fazit

 

gut, aber zu schwer und zu teuer

Die Klebestelle beim Höhenleitwerk und bei den Winglets musste mit einem Glasfaserstreifen oben und unten gesichert werden, da sie im schnellen Flug aufriss. Die Tragflächenservos wurden mit einem SUBD-Stecker/ Buchse beim Anstecken des Mittelteils mit dem Empfänger verbunden ( Graphite). Der Antriebsakku wurde mit einem kurzen Schlauch aus einem zusammengenähten, elastischen Textilband, das um die Akkuauflage geschoben wurde, befestigt.

 

Vorfertigung
Segelflug
Kunstflug
Belastungsfähigkeit
Flugspaß
Zusammenbau auf Flugplatz
Anfängertauglichkeit
Preis/ Leistung Verhältnis Bausatz
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